Zementestrich CT
Zementestrich ist bei ausreichender Dicke und Festigkeit häufig gut für das Fräsverfahren geeignet. Entscheidend sind jedoch immer der konkrete Aufbau, Zustand und die verbleibende Restdicke.
Fundiert · ehrlich · belastbar
Wir prüfen Estrichart, Dicke, Zustand, Bodenaufbau und Heizanforderung, bevor wir die Fußbodenheizung planen und fräsen.
Nicht jeder Estrich ist fräsbar. Wir prüfen das vor dem Angebot — mit Prüfkernen, kostenfrei.
Nicht jeder Estrich ist geeignet. Vor Auftragsbeginn prüfen wir Zustand, Dicke und Beschaffenheit. So vermeiden wir Schäden und unrealistische Erwartungen.
Zementestrich ist bei ausreichender Dicke und Festigkeit häufig gut für das Fräsverfahren geeignet. Entscheidend sind jedoch immer der konkrete Aufbau, Zustand und die verbleibende Restdicke.
Calciumsulfatestrich kann bei geeigneter Dicke und ausreichender Festigkeit ebenfalls gefräst werden. Feuchteempfindlichkeit und die Anforderungen der verwendeten Verguss- und Belagsmaterialien werden projektbezogen berücksichtigt.
Gussasphaltestrich ist ein Sonderfall und wird nicht pauschal freigegeben. Ob eine Bearbeitung technisch sinnvoll und möglich ist, wird ausschließlich nach Prüfung des konkreten Aufbaus entschieden.
Trockenestrichplatten sind nicht fräsbar. Hier braucht es eine andere Lösung – wir beraten Sie gern zu alternativen Verfahren.
Die genannten Dicken sind projektbezogene Richtwerte und keine pauschalen Freigabe- oder Ausschlussgrenzen. Entscheidend ist, ob nach der erforderlichen Frästiefe ein ausreichend tragfähiger Estrichquerschnitt verbleibt. Prüfkerne entnehmen wir nur nach Ihrer Zustimmung an abgestimmten Stellen, kostenfrei, mit Verschluss der Öffnung.
Was wir dabei prüfen:
Vor jedem Angebot entnehmen wir an abgestimmten Stellen einen Prüfkern — nur mit Ihrer Zustimmung, kostenfrei, die Öffnung wird verschlossen. Erst danach steht fest, ob und wie tief gefräst werden kann.
| Prüfung | Beispiel |
|---|---|
| Estrichart | CT (Zementestrich) |
| Gesamtdicke | 63 mm |
| geplante Frästiefe | 18 mm |
| Leitungen | geprüft |
| Zustand | fest, hohlstellenfrei |
| Ergebnis | Freigabe möglich |
Beispielwerte zur Veranschaulichung — kein reales Projekt.
Der bestehende Estrich bleibt erhalten, die Heizrohre werden in ihn integriert — das Rohrsystem selbst erzeugt keine zusätzliche systembedingte Aufbauhöhe. Ob Türen, Schwellen und Übergänge angepasst werden müssen, prüfen wir beim Aufmaß anhand des vollständigen Bodenaufbaus (Ausgleich, Spachtelung, Entkopplung, neuer Belag).
Klassische nachträgliche Fußbodenheizung mit Dämmung und neuem Estrich
Heizrohre direkt in vorhandenen Estrich gefräst
Hinweise: „0 mm" bezeichnet die systembedingte Aufbauhöhe des eingefrästen Rohrsystems — erforderliche Ausgleichs-, Spachtel-, Entkopplungs- und Bodenbelagsarbeiten können die endgültige Fußbodenhöhe projektabhängig verändern. Begehbarkeit und Belegreife des Vergusses richten sich nach Material, Schichtdicke, Untergrund sowie Temperatur- und Feuchtebedingungen; konkrete Zeiten nennen wir projekt- und produktbezogen. Durch das eingefräste Rohrsystem selbst entsteht in der Regel kein zusätzlicher Höhenbedarf. Ob Türen oder Schwellen angepasst werden müssen, hängt vom neuen Gesamtaufbau einschließlich Bodenbelag ab.
Die Heizkreisplanung beginnt bei Raumdaten und Heizlast. Daraus werden Verlegeabstand, Heizkreiszahl, Rohrlängen sowie die für die spätere hydraulische Einstellung erforderlichen Volumenströme abgeleitet. Die Rohrverlegung erfolgt nach dem digitalen Plan; den hydraulischen Abgleich führt der beauftragte SHK-Fachbetrieb bei der Inbetriebnahme aus und dokumentiert ihn.
Je nach Heizlast, Belag und Vorlauftemperatur wählen wir den passenden Abstand – oder legen ihn individuell für Ihren Raum aus.
Aber jedes System hat Grenzen. Wo unser Fräsverfahren an seine stößt, bringt ein Vor-Ort-Termin trotzdem Lösungsvorschläge – auch dann, wenn wir damit den Bereich Bestandswärme verlassen und den Auftrag am Ende nicht erhalten. Ehrliche Beratung und ein zufriedener Kunde sind uns wichtiger. Und bei der Vermittlung des passenden Handwerks für Ihre Lösung sind wir Ihnen gern behilflich. Alle neun Ausschlusskriterien im Detail: Wann wir vom Fräsen abraten.
Risse, Hohlstellen oder mürber Estrich verlangen Vorarbeiten, die manchmal teurer werden als ein Neuaufbau. Wir entscheiden gemeinsam.
Ob die Fußbodenheizung mit dem vorhandenen oder geplanten Wärmeerzeuger sinnvoll betrieben werden kann, hängt von der erforderlichen Systemtemperatur und Heizleistung ab. Diese Schnittstelle wird vor der Ausführung mit dem zuständigen Heizungsfachbetrieb abgestimmt.
Bei sehr kleinen Einzelräumen prüfen wir, ob der Aufwand für einen eigenen Heizkreis wirtschaftlich und technisch sinnvoll ist oder ob eine andere Heizlösung besser zum Raum passt.
Kostenfreies Aufmaß mit Prüfkernen vor Ort. Danach wissen wir, ob's geht – und wenn nicht, kennen wir meist trotzdem eine Lösung. Und Sie wissen es auch.